
Von Yasir A. B. · Head of TNK
Was kostet eine Website? Der ehrliche Kostenüberblick für 2026
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Was kostet eigentlich eine Website? Eine seriöse Antwort besteht nie aus einer einzelnen Zahl, sondern aus einem Blick auf den Umfang. Eine schlanke Landingpage für eine Kampagne ist ein anderes Projekt als eine Corporate Website mit zwanzig Unterseiten, mehreren Sprachen und einer Anbindung an Ihre Warenwirtschaft. Wer trotzdem einen Pauschalpreis nennt, kalkuliert entweder unrealistisch knapp oder verlangt für kleine Projekte zu viel. Dieser Ratgeber erklärt deshalb ehrlich, wovon der Preis abhängt, wie sich Festpreis und Stundensatz unterscheiden und mit welchen laufenden Kosten Sie nach dem Launch rechnen sollten.
Warum es keine pauschale Preisliste gibt
Eine Website ist kein Produkt von der Stange, auch wenn Baukästen genau das suggerieren. Zwei Unternehmen aus derselben Branche können einen völlig unterschiedlichen Aufwand haben: Das eine braucht eine digitale Visitenkarte mit Kontaktformular, das andere einen Vertriebskanal mit Angebotsrechner, Kundenlogin und CRM-Anbindung. Eine pauschale Preisliste würde in beiden Fällen danebenliegen. Seriöse Anbieter kalkulieren deshalb nach Umfang statt nach Schema. Das ist auch der Grund, warum Sie auf unserer Seite zu Preise & Kosten keine Tabelle mit Fixpreisen finden, sondern eine Übersicht der Faktoren, die den tatsächlichen Aufwand bestimmen.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Der wichtigste Kostentreiber ist der Seiten- und Funktionsumfang: Eine einzelne Landingpage für eine Kampagne ist schneller umgesetzt als eine Corporate Website mit Karriere-, Referenz- und Blogbereich. Danach folgt die Komplexität der Funktionen – ein Onlineshop mit Zahlungsanbindung und Warenwirtschaft ist aufwendiger als eine kompakte Unternehmensseite mit Kontaktformular. Weitere Faktoren sind individuelle Texte statt Platzhalter, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen zu bestehenden Systemen sowie der Migrationsaufwand, wenn eine bestehende Seite ohne Ranking-Verluste abgelöst werden soll. Auch die Frage, ob Design, Texte und SEO-Grundlagen von Anfang an mitgedacht werden oder separat eingekauft werden müssen, wirkt sich spürbar auf den Gesamtpreis aus – bei uns sind diese Bausteine fester Bestandteil der Webentwicklung und kein Nachtrag.
Festpreis oder Stundensatz – was ist ehrlicher?
Bei Stundensätzen tragen Sie als Kunde das Risiko: Dauert ein Projekt länger als geschätzt, wächst die Rechnung mit – unabhängig davon, wer den Mehraufwand verursacht hat. Ein Festpreis dreht dieses Verhältnis um. Nach einem klar definierten Umfang steht ein Preis fest, der gilt, auch wenn die Umsetzung mehr Zeit braucht als kalkuliert. Das Risiko der Kalkulation liegt dann bei der Agentur, nicht bei Ihnen. Genau deshalb arbeiten wir bei TNK grundsätzlich mit Festpreisen: Eine Website ist bei uns meist ein einmaliges Projekt, für das Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch ein Angebot mit klarem Umfang und klarem Preis erhalten. Nachträge oder versteckte Posten gibt es nicht – nur wenn Sie den Umfang später erweitern, wird das vorher transparent kalkuliert.
Laufende Kosten nach dem Launch nicht vergessen
Der Projektpreis ist nicht die einzige Zahl, die Sie einplanen sollten. Nach dem Launch fallen laufende Kosten an: Hosting, Domain, SSL-Zertifikat und in vielen Fällen ein Wartungsvertrag, der Sicherheitsupdates, Backups und kleinere Anpassungen abdeckt. Diese laufenden Posten liegen üblicherweise deutlich unter der einmaligen Projektsumme, sollten aber nicht unterschätzt werden – eine Website ohne gepflegte technische Basis verliert an Sicherheit, Ladezeit und langfristig auch an Sichtbarkeit bei Google. Wer zusätzlich SEO oder eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Seite einplant, sollte das als eigenen, laufenden Posten neben dem einmaligen Projektpreis kalkulieren – ähnlich wie andere laufende Marketingleistungen, die häufig in monatlichen Paketen abgerechnet werden.
Warum der Preis erst nach dem Erstgespräch feststeht
Ein Angebot ohne Kenntnis Ihrer Ausgangslage ist reine Spekulation. Deshalb beginnt bei uns jedes Website-Projekt mit einem kostenlosen Erstgespräch von rund 30 Minuten: Wir klären Ziele, gewünschten Funktionsumfang, bestehende Systeme und Budget-Rahmen. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot für den kompletten Umfang – inklusive Design, Texten und SEO-Grundlagen. Sie entscheiden anschließend in Ruhe, ohne Verpflichtung. Diese Vorgehensweise mag weniger reißerisch wirken als eine große Zahl auf einer Landingpage, ist am Ende aber die einzige, die zu einem Preis führt, der tatsächlich zu Ihrem Projekt passt.
Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Website konkret kosten würde, ist der erste Schritt einfach: ein kostenloses Erstgespräch. Darin sprechen wir über Ihre Ziele, den passenden Funktionsumfang und den realistischen Rahmen für Ihr Projekt – ohne Verkaufsdruck, aber mit klarer Empfehlung, wenn sich eine Investition für Sie lohnt oder eben auch nicht. Am Ende steht ein Festpreisangebot, das Sie in Ruhe prüfen können.
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