Was ist No-Code / Low-Code?
Software und Automatisierungen ohne klassische Programmierung bauen – schnell und günstig für viele interne Prozesse.
No-Code / Low-Code im Detail
No-Code-Werkzeuge arbeiten mit visuellen Bausteinen, Vorlagen und Verknüpfungen statt mit Programmiercode, Low-Code ergänzt das um punktuelle Skript-Erweiterungen für komplexere Anforderungen. Typische Einsatzfelder sind Website-Baukästen, Automatisierungsplattformen zwischen verschiedenen Tools oder einfache interne Datenbanken. Der Vorteil liegt in Geschwindigkeit und geringeren Entwicklungskosten, weil kein spezialisiertes Entwicklerteam nötig ist. Die Grenze zeigt sich bei sehr individuellen oder stark skalierenden Anforderungen: Hier stoßen die Plattformen an Grenzen bei Performance, Anpassbarkeit oder Datenhoheit, und eine klassische Individualentwicklung wird wieder relevant. Zudem entsteht eine Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter, da Daten und Logik oft nicht ohne Weiteres übertragbar sind.
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Für viele Standardprozesse, etwa das Verbinden von Kontaktformular, CRM und Newsletter-Tool, reicht No-Code völlig aus und spart spürbar Entwicklungskosten gegenüber einer Individuallösung. Prüfen Sie vor der Einführung aber, wie einfach sich Daten später exportieren lassen, und vermeiden Sie es, geschäftskritische Prozesse ausschließlich auf einer einzelnen No-Code-Plattform aufzubauen, ohne einen realistischen Ausstiegsweg zu kennen, falls der Anbieter Preise ändert oder den Dienst einstellt.
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