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Marketing-Glossar

Was ist DNS?

Das „Telefonbuch des Internets": verbindet Domains mit Servern. Relevant bei jedem Website-Umzug.

DNS im Detail

Das DNS übersetzt für Menschen lesbare Domainnamen in die numerischen IP-Adressen der zugehörigen Server, über verschiedene Eintragstypen wie A-Records für die Serveradresse, CNAME für Weiterleitungen oder MX-Records für den E-Mail-Empfang. Verwaltet werden diese Einträge beim Domain-Registrar oder einem separaten DNS-Anbieter, unabhängig davon, wo die Website selbst gehostet wird. Nach einer Änderung dauert es aufgrund der sogenannten Time to Live eine Weile, bis die neuen Einträge überall im Internet ankommen – die sogenannte Propagierung. Domain, Hosting und DNS sind drei getrennte, aber zusammenhängende Bausteine: Die Domain ist der Name, das Hosting der Server, das DNS die Verbindung dazwischen. Relevant wird das bei jedem Wechsel von Hosting- oder E-Mail-Anbieter.

Was heißt das für Ihr Unternehmen?

Häufiger Fehler: Der Hosting-Anbieter wird gewechselt, aber die DNS-Einträge werden nicht rechtzeitig angepasst, was zu einer sichtbaren Ausfallzeit führt – oder die MX-Records werden vergessen, sodass der E-Mail-Empfang ausfällt. Vor einem geplanten Umzug die Time to Live vorab senken, damit Änderungen schneller wirksam werden, und den Wechsel in eine besucherarme Zeit legen.

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