Was ist DSGVO?
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen – Grundlage jeder seriösen Website.
DSGVO im Detail
Im Kern verlangt die DSGVO für jede Verarbeitung personenbezogener Daten eine Rechtsgrundlage – meist Einwilligung oder berechtigtes Interesse – sowie Transparenz darüber in einer Datenschutzerklärung. Dazu kommen Betroffenenrechte wie Auskunft, Löschung und Widerspruch, die Unternehmen aktiv umsetzen müssen. Wer externe Dienstleister einbindet, etwa für Hosting, Newsletter oder Tracking-Tools, braucht zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit diesem Anbieter. Von der eng verwandten ePrivacy-Regelung kommt zusätzlich die Cookie-Consent-Pflicht für nicht notwendige Cookies. Relevant ist die DSGVO nicht nur juristisch, sondern auch praktisch: Sauber dokumentierte Prozesse schaffen Vertrauen bei Kunden und schützen vor Abmahnungen und Bußgeldern, die je nach Verstoß empfindlich ausfallen können.
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Für KMU besonders relevant: Google Analytics, Meta-Pixel und Kontaktformulare zählen zu den häufigsten Stolperfallen, wenn Einwilligung und Auftragsverarbeitungsverträge fehlen. Ein typischer Fehler ist ein Cookie-Banner, das Tracking bereits vor der Zustimmung lädt – rechtlich unwirksam und ein häufiger Abmahngrund. Tipp: Datenschutzerklärung, Cookie-Consent und Auftragsverarbeitungsverträge einmal sauber aufsetzen lassen und bei jedem neuen Tool aktualisieren, statt es nachträglich zu reparieren.
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